Stefan, Stefan, Sören und Stephan machten sich am frühen Samstagmorgen auf den Weg nach Marburg, um dort als Torpedo.rtmund an der neuerlichen Erdferkelei teilzunehmen. Verstärkt wurde die Mannschaft noch mit Jenny, gebürtige Waltroperin, die derzeit in Magdeburg spielt, und als Pick-up angereist war. Jenny hat das Dortmunder Spiel durch ihre spielerischen und charakterlichen Vorzüge sehr bereichert. Danke Jenny! Lass dich mal beim Dortmunder Training sehen!
Das erste Spiel ging gegen Ultimate DeLuxe, eine Mannschaft aus Luxemburg. Nach frühem Rückstand, spielte den Torpedos das ein oder andere Mal der Wind die Scheibe in die Hände, so dass am Ende ein ungefährdeter und deutlicher Sieg heraussprang. Bemerkenswert war der 1. Turniercallahan, der Stephan gelang. Im 2. Spiel gegen die Endzonis aus Rostock hielten die Dortmunder gut mit. Häufig fanden die “langen Teile” ihre Abnehmer/in zum Punktgewinn. Am Ende siegte aber die Routine vor der Ungestümheit. Das letzte Spiel der Vorrunde musste also über Top 16 oder Topf 32 entscheiden.
Gegen die judäische Volksfront alias DJ Dahlem bekamen die Torpedos keinen Stich und auch selten die Scheibe. Die Berliner machten einfach keine Manndeckung, sondern standen schlichtweg jeder 3. Scheibe im Weg und holten einen Turn-over nach dem nächsten. Es war eine taktische Lehrstunde und die höchste Niederlage im ganzen Turnier.
So spielten die Torpedos im unteren Pool und trafen zunächst auf die Seichtwasserschnorchler. Die Münchener warteten mit einer nimmermüden Laufbereitschaft auf, waren aber an der Scheibe dankenswerter Weise manchmal zu hektisch, so dass die größere Sicherheit an der Scheibe in der Offense das Spiel zugunsten der Dortmunder entschied. Nachher besangen sich die “§chnorchler” noch als die “Schöneren” in GuantanameraMelodie und spendierten ein gussfrisches bajuwarisches “Frisbier”, das von allen mit einem Schnorchelstrohhalm und aufgesetzter Taucherbrille geschlürft werden durfte.
Am letzten Spiel des Tages trafen die Disconnections aus Freiburg auf die Torpedos. Es war ein enges Spiel mit vielen Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten. Bei 7:7 wurde der letzte Punkt gespielt. Scheibenbesitz Dortmund, Pass in die Endzone, Fang – Punkt? – Nein! Denn es wurde “Travelling” ge”called”. Aber das leider nicht vom direkten Gegenspieler. Trotzdem Wiederholung – kein Gewinnerpass mehr, sondern eine gute Defense erreichte den Turnover, und eine gelungene Angriffsstaffette vollendete zum Matchpunkt. Glückwunsch an die Freiburger, die trotz der letzten umstrittenen Situation den Sieg verdient hatten, da ihr Spiel etwas variabler war.
Am Sonntag standen dann die Viertel- und Halbfinals und das Platzierungsspiel an. Der erste Gegner nach kurzer Nachtruhe waren die Sachsentaucher aus Leipzig. Letztenendes wurde es eine klare Angelegenheit für die Mannschaft mit der besseren Defense – und das waren nicht die Dortmunder, denen auch im Angriff leichte Fehler unterliefen. Na ja – Schlucken und Weiterspielen – und das gegen “Roy Hammer und die Pralinées” aus “Überall” in Hessen plus Saarbrücken. Nach eigener Einschätzung machten die Erben der Rodgau Monotones in dieser Partie ihr bestes Turnierspiel. Nachdem die Torpedos überrannt waren, wurden sie anschließend mit leckeren Pralinen verwöhnt. Die Niederlage bedeutete das Finale um Platz 23. Es ging erneut gegen Disconnection. Um jeder kritischen Spielstandssituation vorzubeugen, entschieden sich die Dortmunder unbewusst, den Freiburgern von Beginn an einen ungefährdeten Vorsprung zu geben, um gegen Ende des Spiels noch den ein oder anderen sehr schön herausgespielten Offensepunkt zu machen. Am Ende sprang also Platz 24 heraus. Dazu kamen die Begegnungen mit ausschließlich netten Frisbeeteams inklusive der tollen Veranstalter. Wenn sie dürfen, kommen die Dortmunder 2009 direkt wieder.
Ergebnisse und Fotos unter:
www.mathematik.uni-marburg.de/~reuss/Erdferkel
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