Mitte Juni luden die hässlichen Erdferkel aus Marburg auf die schönen Affölerwiesen zum Kleinfeldturnier ein. Beim urigen 4-gegen-4 mit maximal einem Auswechselspieler steht der Spaß und für einige das Bier im Vordergrund; nichtsdestoweniger ist es ein ambitioniertes und hochbesetztes Turnier.
Highlight des Wochenendes war ganz klar die Premiere eines Dortmunder Damenteams, das unter dem Namen “Aschenputtel” für Furore sorgte, Bericht folgt aus eigener Hand.
Für die open-division machten sich die 3 Stef/phans mit Fabian und Justin auf den Weg. Die 32 Teams mussten sich zunächst in 8 4er-Pools messen, die auch gleich sieben sollen. Die ersten 2 jedes Pools spielen um die Plätze 1-16, die anderen beiden um die Plätze 17-32. Ein guter Start musste also her. Während Würzburg ein wenig zu abgeklärt war (5:9) und Soul klar besiegt wurde (10:6), war das entscheidende Spiel gegen die TeKielas Ein starkes und knappes mit wenig Scheibenverlusten auf beiden Seiten. Zu guter letzt hat wohl das Flippen entschieden. Kiel startete in der Offence und gewann am Ende mit diesem einen Punkt Vorsprung mit 9:8.
Es ging also leider in den unteren Pool, schade, aber die gute Leistung hielt die Stimmung hoch.
Im Zwischenpool ging es nun gegen ein mixed-Team mit roten shirts – die Porta Partisanen aus Trier. Der etwas aufkommende Wind hat zu einer kleinen Zone verleitet, die ziemlich erfolgreich war. Ergebnis 12:3 oder so ähnlich.
Das nächste Spiel war wieder etwas härter. Wie vor 2 Jahren ging es gegen die judäische Volksfront aka DJ Dahlem. Nach einer klaren Niederlage 2008 war die Motivation entsprechend hoch. Und das half: Mit guter Defence und sicherer Offence ging das Spiel relativ knapp, aber verdient für Dortmund aus.
Nun ging es gegen das Team Herbert mit den guten Bekannten aus Münster. Wie gegen Kiel brachten beide Teams ihre Offence zumeist durch. Doch diesmal sicherten sich die Dotmunder ein Defence mehr und gewannen 10:9.
Das Halbfinale wurde dann gegen “Big Mama and the fat four” nach frühem Vorsprung solide überstanden – obwohl den Bayreuthern viel zu viele Break-Pässe gelangen.
Es ging also ins Finale des unteren Pools. Gegner im Spiel um Platz 17 war Gießen. Ebenfalls gute Bekannte die entsprechen heiß auf den Sieg waren. Das zeigten sie auch mit einem guten Start. Gepaart mit ein paar unnötigen Fehler auf Dortmunder Seite stand es nach etwa der Hälfte der Zeit verdient 6:2 für Gießen. Der sich entwickelnde Unmut verwandelte sich bei den Torpedos diesmal zu einem Aufbäumen. Auf gefährlich Würfe wurde verzichtet und in der Defence ein Zahn zugelegt, nicht zuletzt wegen der lautstarken Anfeuerung unserer Mädels. Die Aufholjagd war erfolgreich und nach dem 6:6-Ausgleich wurde das Spiel dann souverän mit 10:7 gewonnen.
Nach dem unglücklichen Abrutschen in den unteren Pool also ein sehr versöhnlicher Ausgang mit 6:2 Siegen.
Achja: auch die Moral hat am Ende gesiegt. Nach mittellangen Diskussionen nach dem Abendessen in der Marbuger Altstadt mit Unterstüzung von Axel und Betty aus Gießen wurde auch der Aufstieg zum Marbuger Schloss in Angriff genommen und erfolgreich gemeistert.



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